Die Praxis Merzhausen: Animation

DIE PRAXIS MERZHAUSEN

Praxis für Physiotherapie & betriebliche Gesundheitsförderung

Physiotherapeutische Behandlungsmethoden 

Sie können in unserer Praxis nach folgenden Methoden behandelt werden:

Behandlungskonzept nach Vojta

Bei der Vojta-Behandlung wird das Gehirn angeregt, das Programm der angeborenen idealen Bewegungsmuster in Gang zu setzen. Im sogenannten Fortbewegungsprinzip werden in bestimmten Ausgangslagen (Rückenlage, Seitenlage, Bauchlage) über definierte Zonen am Rumpf und an den Extremitäten Reize gesetzt. Diese bewirken Haltungs- und Bewegungsmuster, die den ganzen Körper, einschließlich der Hände, Füße und des Gesichts erfassen: das Reflexkriechen und das Reflexumdrehen. Sie beinhalten die für jede Fortbewegung untrennbaren Komponenten: Die Aufrichtung gegen die Schwerkraft, die zielgerichtete Bewegung und die dynamische Anpassung der Körperlage. Neben der physiologischen Einstellung der Wirbelsäule und der Kugelgelenke sowie einer differenzierten Muskelarbeit sind u.a. eine Vertiefung der Atmung und eine Aktivierung des Kreislaufes und der Verdauung zu beobachten. Das Fortbewegungsprinzip ist als Basistherapie in allen klinischen Bereichen (Kinderheilkunde, Orthopädie, Chirurgie, Neurologie, u.a.) und unabhängig vom Alter des Patienten einsetzbar.

Über diese Therapieform werden vom Patienten aktiv, ohne zu trainieren und zu üben, grundlegende Voraussetzungen geschaffen, auf die andere Therapieformen aufbauen können. Die Behandlung ist durch Kombination und Variation der Zonen und durch Auswahl der Ausgangsstellungen den Möglichkeiten des Patienten anzupassen. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist die konsequente Arbeit 3 bis 4 mal täglich.

Es kann erreicht werden, daß der Patient den ganzen Tag eine verbesserte Haltungs- und Bewegungsmöglichkeit hat und diese auf Dauer in seine Spontanmotorik einsetzt. Ebenso werden die Wahrnehmungsmöglichkeiten über den Körper deutlich verbessert. Die Reflexlokomotion ist zwar anstrengend, aber effektiv.

(Quelle: www.polio-frankfurt-am-main.de/voita.htm)

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Das Bobath-Konzept

In der Behandlung von Menschen mit neurologischen Störungen ist das Bobath-Konzept eine der verbreitetsten Therapieformen. Es basiert einerseits auf neurophysiologischer Grundlage, geht andererseits aber von einem Ansatz aus, der den Menschen in seiner ganzen Persönlichkeit einbezieht. Dies bedingt eine enge Zusammenarbeit sowohl der beteiligten Fachdisziplinen untereinander als auch mit den Angehörigen und den Betroffenen selbst.

Das Ehepaar Dr. h. c. Berta Bobath (Physiotherapeutin, *1907 Berlin - †991 London) und Dr. Karel Bobath (Neurologe und Psychiater, *1906 Berlin - †1991 London) begann Mitte der 40er Jahre des letzten Jahrhunderts mit der Entwicklung seines Behandlungskonzeptes, das in den folgenden Jahrzehnten stän- dig erweitert und differenziert wurde. Empirische Erfahrungen, resultierend aus der Behandlung von Schlaganfallpatienten, wiesen auf die Beeinflussbarkeit von pathologisch veränderten Haltungs- und Bewegungsmustern hin, so entstand ein interdisziplinäres Konzept, zu dem auch weitere Persönlichkeiten aus den Bereichen Medizin, Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie beitrugen.

Das Bobath-Konzept wird durch die in der therapeutischen Arbeit gewonnenen Erfahrungen, neue Forschungsergebnisse aus den Neurowissenschaften und Anregungen aus benachbarten Wissenschaften weiterentwickelt. Dies ermöglicht eine Orientierung am jeweils aktuellen Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse z. B. Reifung des Zentralnervensystems, bezüglich der Bewegungskoordination und des motorischen Lernens. Die prozesshafte Gesamtentwicklung des Menschen ist ständigen Veränderungen unterworfen. Der Behandlungsansatz nimmt Bezug auf die menschliche Entwicklung, die gekennzeichnet ist durch das Zusammenwirken sensomotorischer, emotionaler und geistiger Komponenten in der Auseinandersetzung im sozialen und gegenständlichen Umfeld.

Diese Therapieform richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit angeborenen und/oder erworbenen Störungen des Zentralnervensystems, sensomotorischen Auffälligkeiten, kognitiven Beeinträchtigungen und anderen neurologischen Erkrankungen.

In der Therapie werden patientenbezogene Prinzipien angewendet. Diese beziehen sich auf die spezifische Vorgehensweise in der Diagnosefindung, der Befunderhebung und daraus resultierenden therapeutischen Maßnahmen. Aufgrund der Diagnose wird ein individueller Befund erstellt. Im Vordergrund der Befunderhebung steht die Beobachtung der Eigenaktivität und Fähigkeit des Betroffenen im alltäglichen Leben.

Diese werden im fortlaufenden Prozeß durch die enge Verbindung von Befund und Therapie immer wieder neu definiert und so wird eine regelmäßige Erfolgskontrolle garantiert.

Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit ist damit unverzichtbar. Sie dient der Koordinierung der Aktivitäten in den verschiedenen Fachbereichen, die an der Betreuung der betroffenen Person beteiligt sind.

Ziel der Therapie ist die Differenzierung funktioneller Fähigkeiten, Erweiterung der Handlungskompetenz und größtmögliche Selbständigkeit im Lebensumfeld. Bei Menschen mit schwersten Behinderungen kann dies - neben der Sicherung der Vitalfunktionen - ihre Mithilfe bei den pflegerischen Maßnahmen bedeuten oder zumindest deren Akzeptanz, bei anderen die eigenverantwortliche und selbstbestimmte Organisation ihres Alltags.

Übergeordnete Leitidee der Therapie ist, optimale Bedingungen für die Entfaltung der senso motorischen Kompetenz der betroffenen Person unter Berücksichtigung der geistigen, sozialen und emotionalen Bereiche zu ermöglichen. So wird versucht, günstige Voraussetzungen für sensomotorisches Lernen herzustellen. Wesentliche Bestandteile dabei sind zentrale Wachheit und Aufmerksamkeit bei den Betroffenen wieder zu aktivieren. Dazu können beispielsweise somatosensorische und vestibuläre Informationen, wie Berühren und Bewegen, aber auch Anregungen imakustischen, optischen, Geruchs- und Geschmacksbereich gezielt ausgesucht und angeboten werden.

Allerdings kann nur durch eigenes Ausprobieren und variationsreiches Wiederholen im entsprechend sinnvollen Kontext ein Prozess des handlungsorientierten und funktionellen Lernens entstehen. Daher werden Alltagssituationen gewählt, die zum Experimentieren und Entwickeln eigener Strategien besonders günstig sind. Handlungskompetenz kann sich dann entwickeln, wenn der betroffene Mensch Ziele verfolgen kann, die für ihn selbst bedeutungsvoll sind. Die für das Erreichen des Zieles benötigte Hilfe erhält er durch die Anwendung therapeutischer Techniken. Unter solchen Bedingungen kann optimale Eigenaktivität entstehen, die bei Beachtung biomechanischer Gegebenheiten durch das entsprechende therapeutische Angebot tonusregulierend wirkt.

Im Unterschied zu anderen Therapieformen existieren im BobathKonzept keine standardisierten Übungen, sondern im Vordergrund stehen individuelle und alltagsbezogene therapeutische Aktivitäten. Dies betrifft Bereiche wie Kommunikation, Nahrungsaufnahme, Körperpflege, An- und Auskleiden, Fortbewegung, Spiel und Beschäftigung - beispielsweise zu Hause, im Kindergarten, in der Schule, im Beruf oder in der Freizeit. Es ist Aufgabe der Therapeutin, die spezifischen Erfordernisse - wenn immer möglich gemeinsam mit dem betroffenen Menschen und den ihn betreuenden Personen - herauszufinden. Daraus resultiert zum einen die Vermittlung spezifischer "Handhabungs-Anleitungen" an die Betreuenden Personen (Familienmitglieder, Begleitpersonen, Pflegepersonal, Lehrer und Erzieher), zum anderen die Anpassung des Umfeldes (Lagerungs-, Sitz-, Steh- und Fortbewegungshilfen sowie die Adaptierung von Gebrauchgegenständen) an die individuellen Bedürfnisse. Des Weiteren dienen alle diese Maßnahmen dazu, körperliche Sekundärschäden wie Kontrakturen, Luxationen und Deformitäten zu verhindern, aber auch Folgen im emotionalen und sozialen Bereich zu beeinflussen, oder in Grenzen zu halten.

In der Bobath-Therapie wird je nach Alter, Beeinträchtigung und Schädigungsform des betroffenen Kindes, Jugendlichen bzw. Erwachsenen unterschieden. Im folgenden soll darauf eingegangen und die entsprechenden Schwerpunkte der Fachdisziplinen dargestellt werden.

In der Physiotherapie liegen die Schwerpunkte in der Optimierung und Differenzierung der Bewegungsentwicklung, der -erfahrung und des -verhaltens. Bei der Entwicklung eigener Bewegungsstrategien im therapeutischen Prozess werden im Besonderen die individuellen biomechanischen Gegebenheiten, die Interaktion und Kommunikation mit dem sozialen Umfeld des Kindes, Jugendlichen bzw. Erwachsenen berücksichtigt und somit sensomotorisches Lernen möglich.

(Quelle: www.bobath-vereinigung.de/konzept.htm)

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Sensorische Integrationsbehandlung (SI)

Die Theorie der Sensorischen Integration wurde von Dr. A. Jean Ayres ( t 1988), Ergotherapeutin mit Promotion am Hirnforschungsinstitut der University of Southern California entwickelt.

Sie widmet sich der Erklärung der Zusammenhänge zwischen Verhalten und sensorischer Verarbeitung, bzw. Integration. Sensorisch-integrative Dysfunktionen haben ihre Ursache in mangelhafter zentraler Verarbeitung vestibulärer, propriozeptiver oder taktiler Sinneseindrücke und unterscheiden sich diagnostisch von den Dysfunktionen des peripheren oder kortikalen ZNS.

Dr. A. Jean Ayres erkannte, daß viele Entwicklungsstörungen, seien es Störungen der Motorik, der Sprache oder des Verhaltens auf Wahrnehmungsstörungen zurückgehen. Diese Störungen der Wahrnehmung betreffen sowohl das Körperschema als auch das Raumschema. Wie sollte auch ein Kind eine angepasste Motorik oder ein angepasstes Verhalten aufbauen können, wenn es den Körper und/oder den Raum nicht richtig wahrnehmen/ nicht aufeinander abstimmen kann.

Ayres legte den Schwerpunkt zur Rehabilitation auf die Förderung der Integration der Körperwahrnehmung mit der Raumwahrnehmung. Sie entdeckte, daß vor allem das Gleichgewichtstraining die Hemmneurone z.B. des Kleinhirns aktiviert, die Bewegungsmuster verfeinert und präzisiert sowie die Bewegungswechsel harmonisiert. Hierbei werden Körper- und Raumschema aufgebaut und deren gegenseitige Abstimmung gefördert. So stellte sich auch heraus, daß der Gleichgewichtssinn auch auf die Globalintegration eine generell fördernde Funktion ausübt. Somit profitieren sowohl die Globalvermögen mit ihren geistigen Leistungen als auch alle Teilvermögen von der Förderung der Integration.

Diese globale Förderung bis hin zu einer präziseren Motorik dank besserem integrativen Aufbau von motorischen Mustern bedeutet, daß die Neuriten und Dendriten der Neurone vermehrt aussprossen (Plastizität der Neurone). Da fast alle Neurone ein Gedächtnisvermögen besitzen, wird durch die Förderung der sensorischen Integration auch die Lernfähigkeit der Neurone begünstigt.

Die sensorische Integrationstheorie setzt sich aus drei Bereichen zusammen:

(Quelle: www.physiopaed.de/SI.htm)

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Behandlungsmethode nach Klein-Vogelbach / Funktionelle Bewegungslehre

Nach Klein-Vogelbach gibt es ein Idealkörperbau für Statik und Konstitution, bei dem die optionale Gewichtsverteilung und die Längen von Rumpf und Extremitäten ökonomische Bewegungen ermöglichen. Bei jedem normalen Menschen treten Abweichungen von diesem Ideal auf, die zu veränderten Bewegungsabläufen und evtl. Schmerzen führen.

Mit dieser Einstellung eines systematisierten Befundes ("funktionellen Status") werden die Abweichungen für jedes einzelne Gelenk erfasst. Daraus leitet die Therapeutin die bestehenden Beschwerden ab. Die Therapie funktioneller Wirbelsäulenbeschwerden besteht aus drei Teilen:

Für alle auszuführenden Bewegungen wird eine Ausgangsstellung gesucht, in der soviel wie möglich des Körpergewichtes abgelegt wird (Hubarmut).

Bei allen drei Techniken wird erst stak unterstützt gearbeitet, bis der Pat. die Übungen selbstständig ausführen kann. Für aktive Bewegungen werden sehr detaillierte Instruktionen gegeben, die sich auf zwei körpereigene Punkte beziehen. Beispiel: Für die Ellenbogenflexion wird die Handwurzel zum Schultergelenk bewegt, für die Lateralflexion der LWS wird die Spina iliaca anterior zum gleichseitigen Fuß geschoben. Dieselben Prinzipien gelten für die "funktionelle Atemtherapie". Im Liegen oder im Sitz in stark unterstützter Ausgangsstellung wird die bewusste Wahrnehmung und Beeinflussung der Atembewegung geübt. Ganganalyse und -schulung sind ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Methode.

(Quelle: www.klinikum-konstanz.de/einrichtungen/physiotherapie/kle.html)

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Reflexzonentherapie am Fuß (RZF)

Die Reflexzonentherapie am Fuß (RZF) gehört in die Gruppe der manuellen Therapieformen. Wir verstehen die Füße als " Mikrosystem ", in dem der ganze Mensch reflektiert ist und individuell behandelt werden kann. Die Wirkung erstreckt sich wie bei anderen Ordnungstherapien sowohl auf den körperlichen als auch auf den seelisch-emotionalen Bereich. Die RZF passt besonders gut in die heutige Zeit:

RZF kann eingesetzt werden als:

Die Formenanalogie zwischen Fuß und sitzendem Menschen weist auf die auch therapeutisch erkennbaren Zusammenhänge zwischen dem Ganzen und dem Teil hin.

Fußreflexzonentafel von H. Marquardt

Abb. oben: Fußreflexzonentafel von H. Marquardt

(Quelle: www.klinikum-konstanz.de/einrichtungen/physiotherapie/techniken.html)

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PNF - Propriozeptive neuromuskuläre Fascilation

Die Methode führt zur Bahnung von Bewegungen über die funktionelle Einheit von Nerv und Muskel. Die Bahnung lässt sich stimulieren durch:

Exterozeptive Reize (über Haut, Auge, Gehör)

Ziele:

Koordinierung physiologischer Bewegungsabläufe, Abbau pathologischer Bewegungsmuster, des Muskeltonus, Muskelkräftigung, Muskeldehnung.

(Quelle: www.klinikum-konstanz.de/einrichtungen/physiotherapie/pnf.html)

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Manuelle Lymphdrainage

Durch schonende und manuelle Gewebsverformungen überwiegend an der Körperoberfläche wird der Abtransport von Gewebeflüssigkeit gefördert. Die Griffe orientieren sich entlang dem Verlauf von Lymphgefäßen in Abflussrichtung. In bestimmter Abfolge werden einzelne Körperregionen behandelt: Zuerst Regionen, die den Lymphgefäßmündungen am rechten und linken Venenwinkel nahe liegen, danach entferntere. Die leichte Drucksteigerung im Gewebe begünstigt die Aufnahme von Gewebsflüssigkeit über die Initialgefäße in die Lymphbahnen. Die Dehnung des Gewebes regt die glatte Muskulatur der Lymphgefäße zur Kontraktion an. Deren Aktivierung wird unterstützt durch eine Vagotonisierung, die als Folge der langen Dauer und des ruhigen Verlaufs der Behandlung auftritt. Die Lymphdrainage wird an autorisierten Lehrinstituten (mindestens 180 Unterrichtsstunden ) unterrichtet.

Verbesserte Lymphtransportkapazität; entstaute Körperregion; Schmerzfreiheit, verbesserte Eigenmotorik der glatten Muskulatur der Lymphgefäße; Neubildung von Lymphgefäßen an Unterbrechungsstellen und Vagotonisierung.

(Quelle: www.klinikum-konstanz.de/einrichtungen/physiotherapie/lym.html)

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Manuelle Therapie

Ziele:

Auffinden und Behandeln von Dysfunktionen (Schmerz, Hypo- oder Hypermobilität und Weichteilaffektionen) am Bewegungsapparat mit dem Ziel des Erhalts oder der Wiederherstellung normaler Funktion im "Gelenk" und allen funktionell und strukturell damit verbundenen Geweben.

Manuelle Therapie

(Quelle: www.klinikum-konstanz.de/einrichtungen/physiotherapie/man.html)

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Jacobson - progressive Muskelentspannung

Grundprinzip dieser Methode ist die Muskelentspannung durch vorherige Anspannung. Dem Patienten wird die Fähigkeit vermittelt, Spannungszustände im Nerv- und Muskelsystem zu erkennen und zu beeinflussen.

(Quelle: www.klinikum-konstanz.de/einrichtungen/physiotherapie/man.html)

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Cyriax

Die Methode nach CYRIAX gehört zu den Manualtherapien und dient der funktionellen Weichteildiagnostik und - behandlung. Sie gliedert sich in Befunderhebung und Therapie. Die Methode teilt die Störung des Bewegungsapparates in sogenannte Strukturschäden ein. Die Befunderhebung lokalisiert die Schädigungen an den Strukturen des Bewegungsapparates. Anschließend erfolgt die lokalisationsbezogene Therapie, d.h. im Gebiet der Schädigung (Kausaltherapie).

(Quelle: www.klinikum-konstanz.de/einrichtungen/physiotherapie/man.html)

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Schlingentisch

Ziele:

Der Schlingentisch ist eine Gerätekonstruktion in der ein Patient die Schwerelosigkeit am ganzen Körper oder an einzelnen Körperteilen erfahren kann.

Dazu werden einzelne Körperteile mit Hilfe von speziellen Seilzügen und Schlingen aufgehängt. Die Seilzüge sind so konstruiert, dass sie höhenverstellbar sind und das daran hängende Gewicht des Körperteils beim Hochziehen halbieren.

Schlingentisch-Behandlung

(Quelle: www.klinikum-konstanz.de/einrichtungen/physiotherapie/man.html)

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Heilen mit Strom - Elektrotherapie in der Physiotherapie

Was ist Elektrotherapie?

Elektrotherapie nutzt die Kraft elektrischer Ströme oder Stromimpulse, um die natürlichen Heilungsvorgänge im Körper zu aktivieren und zu unterstützen.

Die Elektrotherapie nutzt je nach Anwendungsgebiet nieder-, mittel oder hochfrequente Stromformen, die durchweg sehr gut verträglich sind.

Das kann nicht nur auf direktem Wege geschehen, sondern auch indirekt, indem elektrische Energie in Wärme oder mechanische Energie umgesetzt wird. In vielen Fällen ist Elektrotherapie eine sinnvolle alternative Therapieform – eine „Medizin“ ohne Verfallsdatum und frei von Nebenwirkungen.

Wann hilft Elektrotherapie

Im Rahmen physiotherapeutischer Behandlung hilft die Elektrotherapie bei:

Möglichkeiten für Betroffene

Der Arzt kann Elektrotherapie als Heilmittel verordnen.

Elektrotherapie ist als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung im Heilmittelkatalog festgelegt.

Was erwartet den Patienten

Der Physiotherapeut stützt sich auf die ärztliche Diagnose und auf seinen eigenen physiotherapeutischen Befund. Auf dieser Grundlage wendet er geeignete Stromformen an, um das Therapieziel zu erreichen. Wegen ihrer sehr geringen Spannung sind die eingesetzten Ströme für den Patienten absolut ungefährlich.

Behandlungsziele in der Elektrotherapie

(Quelle: http://www.physio-verband.de/patienteninformationen/methodenkonzepte/elektrotherapie.html)

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